Chicago (dpa) - Der Auslieferungsstopp beim «Dreamliner» macht Hersteller Boeing zu schaffen.

Im ersten Quartal konnte der Airbus-Rivale insgesamt 137 Maschinen seiner verschiedenen Baureihen an die Kunden übergeben - das waren genau so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie Boeing am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte der Konzern seine Auslieferungen wegen der starken Nachfrage nach Verkehrsjets regelmäßig steigern können.

Statt 5 «Dreamliner» wie im Vorjahreszeitraum ging jetzt nur noch ein einziger der Jets raus, bevor Mitte Januar zunächst ein Startverbot und dann ein Auslieferungsstopp verhängt wurde. Grund waren ein Feuer und ein Schwelbrand bei den Batterien zweier «Dreamliner» japanischer Fluggesellschaften. Derzeit testet Boeing eine neue, sicherere Batteriekonstruktion.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass Boeing den Rückstand bei den «Dreamliner»-Auslieferungen wieder aufholt, wenn die US-Flugaufsicht grünes Licht für das neue Batteriedesign gibt. Die Produktion der Langstreckenjets läuft unvermindert. Verkaufschlager von Boeing ist allerdings ohnehin die kleinere 737 mit zuletzt 102 ausgelieferten Maschinen vor dem Großraumflieger 777 mit 24 Stück.

Auslieferungen Q1 2013

Auslieferungen Q1 2012