Paris (dpa) - Enthüllungen über zweifelhafte Finanzgeschäfte eines Beraters von François Hollande bringen Frankreichs Präsidenten weiter in Bedrängnis. Nach dem Schwarzgeldskandal um den zurückgetretenen Budgetminister Jérôme Cahuzac steht nun auch Hollandes früherer Wahlkampfmanager Jean-Jacques Augier im Rampenlicht. Laut Zeitung «Le Monde» besitzt Augier über seine Holding Eurane Anteile an zwei Unternehmen auf den Kaimaninseln, einem Paradies für Steuerflüchtlinge. Hollande hatte davon nach eigenen Worten keine Kenntnis.