Berlin (dpa) - Nach den jüngsten Enthüllungen über Steueroasen hat das Bundesfinanzministerium die beteiligten Medien aufgerufen, ihre Informationen an die Steuerfahndung weiterzugeben. Man gehe davon aus, dass die relevanten Unterlagen an die zuständigen Steuerbehörden der Länder übermittelt werden, damit diese zügig Ermittlungen aufnehmen können, sagte ein Sprecher. Medien in 46 Ländern - darunter die «Süddeutsche Zeitung» und der NDR - war ein riesiger Datensatz mit vertraulichen Dokumenten über Steueroasen zugespielt worden.