Berlin (dpa) - Die Betreiber des künftigen Hauptstadtflughafens müssen die Anwohner besser vor Fluglärm schützen als bisher geplant. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstag und löste damit weitere Mehrkosten in Millionenhöhe aus.

Die Richter blieben bei ihrer strikten Lesart des Planfeststellungsbeschlusses: Es hatte den Betreibern schon im vergangenen Jahr vorgeworfen, die Regeln systematisch verfehlt und Anwohnern etwa nur unzureichende Schallschutzfenster bewilligt zu haben. Das Oberverwaltungsgericht ließ keine Revision zu.

Planfeststellungsbeschluss

Schallschutzprogramm

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PM OVG Juni 2012