Berlin (dpa) - Die Betreiber des künftigen Hauptstadtflughafens müssen die Anwohner besser vor Fluglärm schützen als bisher geplant. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg und löste damit weitere Mehrkosten in Millionenhöhe aus. Die Richter blieben bei ihrer strikten Lesart des Planfeststellungsbeschlusses: Es hatte den Betreibern schon im vergangenen Jahr vorgeworfen, den Anwohnern etwa nur unzureichende Schallschutzfenster bewilligt zu haben. Das Oberverwaltungsgericht ließ keine Revision zu.