München (dpa) - Der Lastwagenbauer MAN dürfte einen schwachen Start ins Jahr erwischt haben und könnte für das erste Quartal sogar einen Verlust vermelden. Die anhaltende Krise in vielen europäischen Ländern hat vermutlich erneut deutliche Spuren in der Bilanz der VW-Tochter hinterlassen, die heute vorlegt wird.

Eine Rückstellung von 140 Millionen Euro für ein Kraftwerksgeschäft könnten MAN operativ sogar in die roten Zahlen gedrückt haben, vermuten Fachleute. Angesichts der Flaute auf den Lkw-Märkten gibt es an den Standorten Salzgitter und München bereits Kurzarbeit, auch das zweite Viertel dürfte kaum besser werden. Die Aussichten sind mau.