München (AFP) Der SPD-Abgeordnete Joachim Poß hat den Umgang der bayerischen Landesregierung mit den Steuerermittlungen gegen den Bayern-München Präsidenten Uli Hoeneß kritisiert. Es sei "ein skandalöser Vorgang, der nicht den üblichen rechtsstaatlichen Vorgehensweisen entspricht", dass Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) schon seit Januar über die Ermittlungen informiert gewesen sei, sagte der Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion der "Mitteldeutschen Zeitung". Normalerweise würden nicht einmal Finanzminister über derartige Vorgänge informiert.