Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission will Bürgern die Arbeit im europäischen Ausland erleichtern. Dazu präsentiert die Brüsseler Behörde heute Gesetzesvorschläge. Derzeit leiden Arbeitssuchende nach Ansicht der Kommission häufig an Benachteiligung in den Gastländern.

So hapere es zum Beispiel bei der grenzüberschreitenden Anerkennung von Berufsabschlüssen. Die EU-Staaten sollen nach dem Willen von Arbeitskommissar Laszlo Andor deshalb Institutionen einrichten, die ausländische Arbeitnehmer über ihre Rechte informieren. Zudem müsste es Möglichkeiten für Organisationen geben, diskriminierte Arbeitnehmer gegenüber Behörden oder Gerichten zu vertreten.