Frankfurt/Main (dpa) - Knapp ein Jahr nach ihrem Amtsantritt hat die Doppelspitze der Deutschen Bank ihren Willen zu einem tiefgreifenden Umbau des Konzerns bekräftigt. Co-Chef Jürgen Fitschen räumte bei der Hauptversammlung in Frankfurt in der Vergangenheit Fehler ein, die den guten Ruf belasteten. Sein Partner Anshu Jain erklärte, das Management habe erkannt, dass ein umfassender "Kulturwandel" nötig sei. Am Universalbankmodell vom Kapitalmarktgeschäft bis zu Privatkunden soll festgehalten werden.