Berlin (SID) - Thomas Bach hat am Donnerstag bei der Jubiläumsfeier zum 50. Geburtstag des Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin mehr Mittel für die Medaillenschmiede des deutschen Sports gefordert. "Hier wird Großartiges für unseren Spitzensport geleistet. 141 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen seit 1964 und 461 Weltmeister-Titel seit 1963 sind der glänzende Beleg dafür", sagte der für das Präsidentenamt im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) kandidierende Thomas Bach in Köpenick.

Bach meinte an die Adresse des Bundesinnenministerium, das in erster Linie die derzeit jährlich 6,2 Millionen Euro für das FIS beisteuert: "Der DOSB unterstützt die Forderungen nach besserer finanzieller Ausstattung in vollem Umfang und mit ganzem Herzen. Ohne FES und IAT könnten wir die Spitzenposition der deutschen Athletinnen und Athleten nicht halten."

Wichtigstes Projekt des FES ist der Neubau des Technologiezentrums, das entsprechende Mittel erfordert. Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, meinte nach seiner Würdigung der Arbeit des FES, angesichts der angespannten Lage im Bundeshaushalt sei es "fahrlässig, hier etwas zu versprechen."

Deutschlands Rekord-Olympionikin Birgit Fischer, die als Kanutin acht Goldmedaillen gewann, sprach im Namen der Athleten: "Herzlichen Glückwunsch an alle Mitarbeiter. Euch gebührt an jeder Medaille, die ich gewonnen habe, ein Anteil."