Berlin (dpa) - Deutsche Konzerne sparen einer Studie zufolge jährlich Milliarden Steuern, weil sie sich arm rechnen oder Gewinne ins Ausland verlagern. Laut "Welt" errechneten die Wirtschaftsforscher des DIW, dass zwischen den nachgewiesenen Profiten und den steuerlich erfassten Gewinnen eine Lücke von rund 92 Milliarden Euro klafft. Zugrunde liegen der Studie die letzten verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2008. Sollte die Schätzung stimmen, zahlten die deutschen Unternehmen zwischen 2001 und 2008 nur etwa 21 Prozent Steuern auf ihre Gewinne, zitiert die "Welt" Stefan Bach vom DIW.