Hamburg (dpa) - Der deutsche Schiffbau manövriert sich trotz aller Widrigkeiten sicher durch die schwere internationale Branchenkrise. Im abgelaufenen Jahr konnten die Werften Aufträge über 3,4 Milliarden Euro in ihre Bücher nehmen, das sind elf Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) am Dienstag bei seiner Jahresversammlung in Hamburg mit.

Der Auftragsbestand erhöhte sich damit um 1,2 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro, davon 80 Prozent Passagierschiffe und Jachten. Der Umsatz der deutschen Schiffbaubetriebe, der abrechnungsbedingt von Jahr zu Jahr stark schwanken kann, lag mit 5,1 Milliarden Euro um zehn Prozent über dem relativ schwachen Vorjahr.