Quito (dpa) - Knapp ein Jahr nach der Flucht von Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft in London fordert das südamerikanische Land erneut freies Geleit für den Gründer von Wikileaks. Ecuador werde der britischen Regierung ein neues Dokument vorlegen. Daraus gehe hervor, dass sie verpflichtet sei, Assange ziehen zu lassen, sagte Außenminister Ricardo Patiño. Assange war im Juni vergangenen Jahres in die ecuadorianische Botschaft geflohen, um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen. Dort sollte er wegen Vergewaltigungsvorwürfen befragt werden.