Jerusalem (AFP) Israel will nach Angaben einer Organisation mehr als tausend neue Wohnungen im Ostteil von Jerusalem bauen. Für das Viertel Ramot seien Verträge für rund 300 Domizile unterschrieben worden und in der Siedlung Gilo sollten 797 zusätzliche Wohnungseinheiten zum Verkauf ausgeschrieben werden, teilte die NGO Terrestrial Jerusalem am Mittwoch mit. Die Baupläne seien bereits Ende vergangenen Jahres genehmigt worden, erklärte Danny Seidemann, der Vorsitzende der Organisation. Der Stand der Umsetzung der Pläne sei über das Büro von Wohnungsbauminister Uri Ariel, der als Hardliner beim Siedlungsbau gilt, nach außen gedrungen.