Mexiko-Stadt (dpa) - Bei heftigen Unwettern im Süden Mexikos sind am Mittwoch zwei Menschen ums Leben gekommen. Nahe der Stadt Salina Cruz im Bundesstaat Oaxaca ertrank ein 51-jähriger Surfer aus den USA, wie der örtliche Zivilschutz mitteilte.

In der Stadt Pinotepa Nacional sei ein junger Mann von einem Sturzbach mitgerissen worden und dabei ums Leben gekommen.

Kurz zuvor war der Hurrikan "Barbara" im Nachbarstaat Chiapas auf Land getroffen. Die Zivilschutzbehörde des Bundesstaats meldete heftige Regenfälle und Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde.

Mehrere Ortschaften an der Pazifikküste waren angesichts des herannahenden Tropensturms geräumt worden. In sechs Dörfern würden die Menschen in Sicherheit gebracht, teilte der örtliche Zivilschutz mit. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA warnte vor heftigen Regenfällen und Erdrutschen.

Neben Oaxaca und Chiapas wurden auch in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Tabasco und Campeche im Süden des Landes die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt. In einigen Region blieben die Schulen geschlossen.

"Barbara" ist der erste Hurrikan der aktuellen Saison, die für die Pazifikregion am 15. Mai begonnen hatte. Meteorologen rechnen bis Ende November mit mindestens sieben weiteren Hurrikans in der Region.

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