Ulm (SID) - Vizemeister ratiopharm Ulm hat im Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga neue Hoffnung geschöpft und geht optimistisch in das entscheidende fünfte Spiel um den Finaleinzug. "Das war ein beeindruckender Sieg unter den schwierigen Bedingungen - da kann ich meiner Mannschaft nur gratulieren", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath nach dem 81:79 (47:47) gegen Ex-Meister EWE Baskets Oldenburg. Der Heimsieg brachte den Schwaben in der best-of-five-Serie den Ausgleich zum 2:2. Das fünfte Match findet am Donnerstag (20.00 Uhr/Sport1) in Oldenburg statt.

"In Oldenburg haben wir in dieser Saison schon zweimal gewonnen. Deswegen fahren wir zu Spiel fünf natürlich mit dem Ziel, ins Finale einzuziehen", sagte Leibenath, der vor allem die starke Arbeit bei den Offensivrebounds als Grund für den knappen Sieg ausmachte.

Erfolgreichste Werfer seines Teams, das weiter auf Nationalspieler Per Günther (Muskelfaserriss) verzichten muss, waren Keaton Nankivil (15 Punkte), John Bryant und Ray Allan (beide 14). Bei den Oldenburgern konnte der überragende Julius Jenkins (29) die Niederlage nicht verhindern.

"Wir haben eine große Chance vertan, den Finaleinzug perfekt zu machen", sagte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski, der sich vor dem Showdown um die Endspielteilnahme trotzdem selbstbewusst zeigte: "Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir nun Spiel fünf daheim gewinnen."