Berlin (dpa) - Schon kurz nach der schmerzhaften Niederlage kam bei Cacau die Zuversicht zurück. "Das ist ein Erlebnis, das die Spieler nach vorne bringen wird", sagte der Angreifer des VfB Stuttgart nach dem bitteren 2:3 im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München.

"Die Verlängerung wäre die Krönung gewesen. Jetzt müssen wir das sacken lassen, dann ab in den Urlaub, dann kommt die neue Saison", sagte der frühere Nationalstürmer, für den es eine besondere Partie war. 2007 hatte er im Finale von Berlin beim 2:3 n.V. gegen den 1. FC Nürnberg getroffen, war dann aber mit Rot vom Platz geflogen.

Zudem bestritt der lange am Knie verletzte Cacau nach 240 Tagen wieder sein erstes Pflichtspiel für den schwäbischen Fußball-Bundesligisten. Als in der 75. Minute eingewechselter Joker stach er jedoch nicht. "2007 war bitterer", resümierte der Mann aus Santo André im Bundesstaat São Paulo. Damals hatte er tatenlos mitansehen müssen, wie der VfB in Unterzahl verlor.

"Einerseits ist da Enttäuschung, andererseits waren die Bayern stark", haderte jetzt Cacau, dem Bundespräsident Joachim Gauck als erstem VfB-Akteur die Medaille für den Zweiten umhängte. "Nach dem 1:3 hatten wir Hoffnung, nach dem 2:3 nochmal. Schade, es hätte mehr sein können."

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