Maranello (dpa) - Ferrari sieht in der Test-Affäre der Formel 1 den Rivalen Mercedes als alleinigen Sünder.

Dass der Weltverband FIA in seinen Ermittlungen auch die Scuderia wegen verdächtiger Probefahrten zu einer Stellungnahme aufgefordert hat, betrachtet der italienische Rennstall als "irrelevantes Detail". Ein Sprecher des Teams sagte dem Fachmagazin "Autosport", Mercedes habe mit seinen Testrunden in Barcelona "eine sehr klare Regel gebrochen".

Das Silberpfeil-Team war bei den Pirelli-Tests in Spanien mit dem aktuellen Auto und den beiden Stammfahrern Nico Rosberg und Lewis Hamilton angetreten. Dies verstößt aus Sicht von Ferrari gegen das Testverbot während der Saison. Mercedes und Reifen-Hersteller Pirelli versichern jedoch, in Absprache und mit dem Wissen der FIA gehandelt zu haben.

Ferrari hatte schon vorher ebenfalls Übungsrunden auf Einladung von Pirelli gedreht. Dabei kam allerdings ein zwei Jahre altes Auto zum Einsatz.

Autosport-Bericht

FIA-Mitteilung