Hamburg (SID) - Wenige Tage vor dem Box-WM-Kampf gegen WBO-Cruisergewichtsweltmeister Marco Huck hat Herausforderer Ola Afolabi den Titelverteidiger verspottet. Der Sport Bild sagte der 33 Jahre alte Brite: "Man sollte sein Blut testen, um herauszufinden, ob er mit dem Weihnachtsmann verwandt ist - bei all den Geschenken, die er schon bekommen hat. Auch gegen Lebedew und Arslan hat er eigentlich verloren."

Huck und Afolabi treten am Samstag (22.15 Uhr/ARD) in Berlin zu ihrem dritten Duell an. Im Dezember 2009 hatte der Wahl-Berliner Huck den ersten Fight gewonnen, im Mai 2012 reichte es nur zum Unentschieden. Zuletzt hatte Huck, der 35 seiner 38 Profikämpfe gewann, seinen Titel im November durch einen Punktsieg über Firat Arslan erfolgreich verteidigt.

Afolabi spricht seinem Gegner aber jede WM-Qualitität ab. "Huck spielt sich auf wie Muhammad Ali, aber er ist kein würdiger Weltmeister mehr." Huck sei ein Kämpfertyp mit großem Willen, aber ein miserabler Techniker. "Boxerisch bin ich ihm haushoch überlegen", sagte der Schützling von Trainer Fritz Sdunek, "Marco Huck ist bloß ein Straßenkämpfer. Er weiß schon, warum er nur zu Hause boxt. Als richtiger Weltmeister würde er auch im Ausland boxen. Aber das traut er sich nicht."