Boston (SID) - Den deutschen Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg und die Boston Bruins trennt nur noch ein Sieg vom Stanley-Cup-Finale. Der Champion von 2011 gewann das spannende dritte Spiel im Play-off-Finale der Eastern Conference in der nordamerikanischen Profiliga NHL gegen die Pittsburgh Penguins 2:1 nach zweimaliger Verlängerung und kann mit einer 3:0-Führung in der best-of-seven-Serie selbstbewusst in das vierte Spiel am Freitag gehen.

Matchwinner für Boston im ersten Heimspiel im Duell mit dem Team von Superstar Sidney Crosby war der Kanadier Patrice Bergeron, der den Puck nach 15:19 Minuten in der zweiten Overtime ins Tor lenkte. Zuvor hatte in einer umkämpften Partie, in der Verteidiger Seidenberg knapp 40 Minuten auf dem Eis stand, Chris Kunitz im zweiten Drittel die Bruins-Führung durch David Krejci ausgeglichen. Außerdem glänzte Bostons finnischer Torhüter Tuukka Rask mit 53 Paraden.

Olympiasieger Crosby will sich trotz des scheinbar aussichtslosen Rückstands noch nicht geschlagen geben. "Wir müssen einen Weg finden, an unsere Leistung in diesem Spiel anzuknüpfen, und dann mehr aus unseren Chancen machen. Viel mehr können und müssen wir nicht ändern", sagte der 25-jährige Kanadier.

Schlechte Nachrichten erhielt Boston nach dem Match. Die Bruins können in dieser Saison nicht mehr auf Gregory Campbell setzen. Der Stürmer hat sich in Spiel drei das rechte Wadenbein gebrochen. Campbell erlitt die Verletzung, als er einen Schuss von Jewgeni Malkin blockte.

Im Finale des Westens führen die Chicago Blackhawks, Stanley-Cup-Sieger von 2010, gegen Titelverteidiger Los Angeles Kings mit 2:1.

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