Bonn (dpa) - Die Deutsche Bischofskonferenz hat die Karlsruher Entscheidung kritisiert, homosexuellen Paaren das Ehegattensplitting zu gewähren. Die katholische Kirche lehne die Gleichbehandlung von Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften ab, hieß es in einer Erklärung ihres Vorsitzenden Robert Zollitsch. Das Verfassungsgericht habe bereits 2002 davon gesprochen, dass eingetragene Lebensgemeinschaften etwas anderes sei als die Ehe. Daher sei eine unterschiedliche steuerrechtliche Behandlung gerechtfertigt.