Berlin (dpa) - Hochwasser und Starkregen haben bei Landwirten und Fischern bislang Schäden von rund 173 Millionen Euro angerichtet. Diese Zahl nannte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in Berlin auf Basis einer ersten vorläufigen Schadensbilanz.

Die Summe wird nach Einschätzung ihres Hauses jedoch noch deutlich ansteigen. Die höchsten finanziellen Einbußen für Bauern wurden mit knapp 75 Millionen Euro aus Bayern gemeldet, gefolgt von Sachsen (knapp 30 Millionen Euro) und Sachsen-Anhalt (20 Millionen Euro). Die Wassermassen haben nach den Worten von Aigner Ernteschäden vor allem bei Spargel, Erdbeeren, Mais und Getreide bis hin zum Totalausfall verursacht.

Insgesamt seien 335 00 Hektar Ackerfläche oder zwei Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in Mitleidenschaft gezogen.

Die angekündigten Soforthilfen für betroffene Landwirte - zinsgünstige Kredite oder Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen - seien kurzfristig verfügbar, sagte Aigner.