Washington (AFP) Frauen, die in der Schwangerschaft starker Luftverschmutzung ausgesetzt sind, haben ein doppelt so hohes Risiko, ein autistisches Kind zur Welt zu bringen. Das ergab eine neue Studie von Wissenschaftlern der renommierten Harvard Universität, die am Dienstag in der US-Fachzeitschrift "Environmental Health Perspectives" veröffentlicht wurde. Das Ergebnis sei bedenklich, erklärte Hauptautorin Andrea Roberts: "20 bis 60 Prozent der Frauen in unserer Studie lebten - abhängig vom jeweiligen Schadstoff - in einer Gegend mit erhöhtem Risiko für Autismus".