Rio de Janeiro (SID) - Die Stippvisite im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro fiel aus, die Glückwünsche kamen per Telegramm: Nach dem gellenden Pfeifkonzert zum Auftakt des Confed Cups hatte Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff auf das Finale der "Mini-WM" verzichtet und gratulierte lieber aus der Ferne. "An diesem historischen Tag für den brasilianischen Fußball schicke ich allen Spielern und dem Betreuerstab unserer Seleção meine Glückwünsche zum vierten Titelgewinn", schrieb Rousseff nach dem 3:0 (2:0)-Sieg der Brasilianer im Finale gegen Welt- und Europameister Spanien.

"In diesem denkwürdigen Turnier zeigten unsere Spieler Freude, Kreativität, Teamgeist und Einheit und eroberten damit die Herzen aller Brasilianer. Zudem ließen sie die gesamte Welt an einem großen Spektakel teilhaben", erklärte die Regierungschefin, deren Popularität im Volk während der letzten drei Wochen vor allem nach den Massenprotesten dramatisch um 27 Prozentpunkte gesunken ist.