Berlin (dpa) - Die "Euro Hawk"-Hersteller haben den Stopp des Drohnen-Projekts als unnötig kritisiert und Verteidigungsminister Thomas de Maizière damit weiter unter Druck gesetzt. Vertreter der Rüstungskonzerne Northrop Grumman und EADS widersprachen vor dem Untersuchungsausschuss der Schätzung des Ministeriums, dass bis zu 600 Millionen Euro zusätzlich für eine Zulassung des Aufklärungsflugzeugs fällig würden. Stattdessen gehe es nur um 160 bis 193 Millionen Euro. NGC-Vizepräsident Janis Pamiljans forderte das Ministerium zu Gesprächen über eine Fortsetzung des Projekts auf.