Köln (SID) - Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat Vorwürfe wegen mangelnder Unterstützung für die Forscher der Studie "Doping in Deutschland 1950 bis heute" zurückgewiesen. In dem Abschlussbericht bemängelten die Autoren, dass die NADA keine Kopien von Dokumenten erlaubt und lediglich Einsicht in Akten gewährt hätte.

"Diese Akten konnten jederzeit von beiden Forscherteams, Münster und Berlin, eingesehen werden. Die NADA bot auch die Möglichkeit an, vor Ort Kopien der entsprechenden Akten zu machen, dieses Angebot machte sie den Wissenschaftlern auch in schriftlicher Form (zuletzt 2012). Wahrgenommen hat dies allerdings nur das Forscherteam aus Münster, das vor Ort bei der NADA die Akten durchgesehen und Kopien der Dokumente angefertigt hat. Nach dem Geschäftsführerwechsel (2010) bot die NADA der HU Berlin nochmals an, die Akten in Bonn einzusehen und sie für die Auswertung vor Ort zu kopieren. Von diesem Angebot hat die HU Berlin, im Gegensatz zu dem Forscherteam aus Münster, keinen Gebrauch gemacht", teilte die NADA am Montagabend in einer Presseerklärung mit: "Falsch ist die Darstellung im Bericht der HU Berlin, die NADA habe die Dokumente aus ihrem Archiv nicht zur Verfügung gestellt."