Berlin (dpa) - Die Mehrheit der Deutschen glaubt nach der jüngsten Diskussion um Doping nicht an einen "sauberen" Fußball. 54 Prozent halten Doping in der Bundesliga für wahrscheinlich; weitere 24 Prozent sind sich sogar ganz sicher, dass in der höchsten deutschen Spielklasse mit illegalen leistungsfördernden Mitteln gearbeitet wird. Das ergab eine repräsentative N24-Emnid-Umfrage unter etwa 1000 Befragten. Nur für 17 Prozent ist Doping in der Bundesliga unwahrscheinlich, ganze drei Prozent halten es für ausgeschlossen.