Miami (SID) - Real Madrids Präsident Florentino Perez hält die kolportierte Ablösesumme von 100 Millionen Euro für den von den "Königlichen" umworbenen Waliser Garreth Bale vom englischen Erstligisten Tottenham Hotspur für übertrieben. "Ich spreche nicht über einen Spieler und ich spreche nicht über Geld, aber 100 Millionen Euro erscheinen mir zu viel - egal für wen", sagte Perez dem US-Sender ESPN am Donnerstag.

Perez, der sich im Rahmen einer USA-Reise seines Klubs in Miami aufhält, betonte das gute Verhältnis zu Tottenham-Präsident Daniel Levy, den er als "einen Freund" bezeichnete. Dennoch halten sich die Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel des walisischen Superstars nach Madrid seit Wochen hartnäckig. Laut Medienberichten soll Levy für Bale sogar die astronomische Summe von 122 Millionen Euro aufgerufen haben.

Zuversichtlicher zeigte sich Perez in der Personalie Cristiano Ronaldo. "Wir sind überzeugt, dass er seine Karriere in Madrid beenden wird. Ich denke, wir werden bis Ende des Sommers Klarheit haben", sagte Perez über bevorstehende Vertragsgespräche mit "CR7". Der portugiesische Weltfußballer von 2008, mit einer Ablösesumme von 94 Millionen Euro der bis dato teuerste Spieler der Welt, besitzt in Madrid noch einen Vertrag bis 2015.