Monza (SID) - Sauber-Pilot Nico Hülkenberg (26) wäre gerne in der nächsten Formel-1-Saison an der Seite von Weltmeister Sebastian Vettel (26) bei Red Bull gefahren und trauert dem neubesetzten Cockpit hinterher. "Natürlich wäre das schön gewesen", sagte Hülkenberg vor dem Grand Prix von Italien in Monza (Sonntag, 14 Uhr/RTL und Sky): "Aber ich habe nie wirklich darauf spekuliert."

Das Auto von Mark Webber bei Red Bull erhält dagegen Daniel Ricciardo (24, Toro Rosso). Hülkenbergs Zukunft bei Sauber ist weiter unklar. "Es gibt viele Spekulationen, viele Fragen", sagte er: "Aber es gibt noch nichts zu vermelden. Ich prüfe alle Optionen für meine Zukunft und hoffe auf ein schnelles Auto. Ich biete meine Leidenschaft, meinen Speed und meinen unbedingten Willen zum Sieg."

Zuletzt wurde der Emmericher, der bei den klammen Schweizern zwischenzeitlich auf sein Gehalt gewartet haben soll, immer wieder mit Ferrari in Verbindung gebracht. Die Scuderia ist chronisch unzufrieden mit dem Brasilianer Felipe Massa.

Auch Adrian Sutil (Force India) scheint sich Hoffnungen auf den Job neben Fernando Alonso zu machen. "Es gibt ein paar Teams, die noch offen sind. Klar wäre Ferrari eine tolle Option", sagte der 30-Jährige. Auch Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (Lotus) soll bei den Italienern im Gespräch sein.