Kopenhagen (dpa) - Die wachsende Lust auf winzige Bauklötze in Asien hat dem dänischen Spielwarenkonzern Lego im ersten Halbjahr 2013 glänzende Verkaufszahlen beschert. Dies berichtete das Familienunternehmen am Donnerstag.

Danach stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 10,36 Milliarden dänische Kronen - (umgerechnet 1,39 Mrd Euro).

In Asien verkaufte Lego in dieser Zeit sogar 35 Prozent mehr Spielwaren. In Europa waren es acht Prozent. Auch beim Gewinn konnte der dänische Bauklötzchen-Bauer erneut zulegen. Unterm Strich verdiente Lego 2,38 Milliarden Kronen (rund 319 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr 2012 waren es noch rund 2 Milliarden Kronen gewesen.

Konzernchef Jørgen Vig Knudstorp sprach mit Blick auf den weltweiten Spielzeugmarkt von einem "sehr zufriedenstellenden Ergebnis". Einen großen Anteil am guten Geschäft hätten die neue Produktlinie "Legends of Chima" sowie "Lego Friends" gehabt.

Ab 2017 will der Spielwarenhersteller seine Steinchen für den asiatischen Markt in China herstellen. Im kommenden Jahr startet der Bau einer Fabrik in der Millionenstadt Jiaxing, wo später 2000 Mitarbeiter arbeiten sollen. Lego wird nach eigenen Angaben zum Jahresende voraussichtlich einen Marktanteil von 8,8 Prozent haben.

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