HandballRudolph: "Schwalb wird sich selbst beobachten"

Hamburg (SID) - Präsident Matthias Rudolph vom Champions-League-Sieger HSV Hamburg will von einem Ultimatum für Trainer Martin Schwalb nichts wissen, eine Job-Garantie möchte er dem Meistertrainer von 2011 nach dem kapitalen Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison aber auch nicht aussprechen. "Wir haben 0:4-Zähler auf unserem Punktekonto und das wird sich auf der linken Seite sehr schnell ändern", sagte Rudolph dem SID.

Auf Fragen zur Zukunft von Schwalb reagierte der Klubboss betont einsilbig. "Wie ich Martin Schwalb kenne, wird er sich selbst beobachten", sagte Rudolph und ergänzte mit Blick auf das Heimspiel gegen die HSG Wetzlar am Mittwoch (20.15 Uhr): "Für den HSV Handball sind alle Spiele wichtig."

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Nur drei Monate nach dem Triumph in der Königsklasse musste sich Schwalb ("Ich selbst kann mir keine Rückendeckung geben") am vergangenen Samstag erstmals Fragen nach seiner Zukunft gefallen lassen. Präsident Rudolph war nach dem 26:32 gegen den THW Kiel auf Tauchstation gegangen und hatte sich nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel bisher nicht öffentlich geäußert.

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  • Quelle sid