Berlin (SID) - Am Freitag beginnt die 20. Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Natürlich zählt Rekordmeister Eisbären Berlin wieder zum Favoritenkreis. Der Sport-Informations-Dienst (SID) nennt fünf Gründe, warum der Titelverteidiger wieder triumphiert - oder doch abgelöst wird.

Die Top-5-Gründe, warum die Eisbären Berlin wieder Meister werden:

1. Mit ihrer Erfahrung sind sie die "Play-off-Monster", dieser Ruf flößt dem Gegner schon vor dem ersten Bully gehörigen Respekt ein.

2. Die Meistermannschaft ist nahezu komplett geblieben. Manager Peter John Lee vertraut auf seine Erfolgstaktik: wenig ändern, viel gewinnen.

3. Nach dem Ticketstreit und dem Stimmungs-Boykott in der vergangenen Saison stehen die Fans wieder wie eine Wand hinter ihrem Team. Peitschen 14.200 Zuschauer die Eisbären nach vorne, hat es jeder Gegner schwer.

4. Die "goldene Generation" um Florian Busch, André Rankel und Jens Baxmann musste zuletzt viel Verantwortung tragen und meisterte die Aufgabe mit Bravour, das gibt zusätzlichen Rückenwind.

5. Jeff Tomlinson bringt als neuer Trainer frischen Wind mit.

Die Top-5-Gründe, warum die Erfolgsserie der Eisbären Berlin endet:

1. Die Fußstapfen von Meistertrainer Don Jackson sind für Jeff Tomlinson zu groß.

2. Nach sieben Meistertiteln in neun Jahren fehlt der allerletzte Funken Motivation.

3. Die Vorbereitung verlief holprig. Das Team hat Abstimmungsprobleme, das Verletzungspech trübte ebenfalls die Stimmung.

4. Alte Konkurrenten setzen den Eisbären zu: Die Kölner Haie haben als Vizemeister viel dazugelernt. Und die Adler Mannheim brennen darauf, nach dem sensationellen Viertelfinal-Aus endlich wieder Meister zu werden.

5. In München ist mit Hilfe der Millionen von Red Bull ein neuer und vor allem unberechenbarer Titelrivale erwachsen.