Straßburg (AFP) Nach dem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen gegen Zivilisten in Syrien hat das Europaparlament eine "klare, starke, zielgerichtete und einmütige Antwort" der internationalen Gemeinschaft gefordert. Diese dürfe "mögliche Abschreckungsmaßnahmen" nicht ausschließen, verlangte die EU-Volksvertretung am Donnerstag in einer Entschließung. Die Massentötung von Zivilisten mit chemischen Waffen vom 21. August sei ein "offenkundiger Verstoß gegen das Völkerrecht, ein Kriegsverbrechen und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit" gewesen.