Paris (AFP) Ein neuer Impfstoff gegen die lebensbedrohliche Hirnhautentzündung hat sich in Afrika als äußerst wirksam erwiesen. Im Vergleich zur nicht geimpften Bevölkerung erkrankten im zentralafrikanischen Land Tschad 94 Prozent weniger Menschen an Meningitis, wie Forscher am Donnerstag in der Fachzeitschrift "The Lancet" berichteten. An der Unterart Meningitis A, die in Afrika besonders verbreitet ist, erkrankte der Studie zufolge kein einziger der geimpften Menschen.