Helsinki (AFP) Der finnische Leichtathletik-Verband SUL hat sich für eine Entscheidung aus dem Jahr 1938 entschuldigt, einem jüdischen Läufer den Sieg beim 100-Meter-Lauf in Helsinki abzuerkennen. "Jegliche Manipulation von Ergebnissen ist schockierend und widerspricht den Grundwerten des Sports", schrieb der SUL-Vorsitzende Vesa Harmaakorpi in einer am späten Mittwochabend veröffentlichten Erklärung. "Im Namen des SUL bitte ich alle, die unter dem Unrecht zu leiden hatten, und ihre Familien um Verzeihung."