Unterbreizbach/Kassel (dpa) - Nach dem Grubenunglück in Südthüringen werden noch drei Bergleute vermisst. Die Grubenfeuerwehr suche nach ihnen, sagte ein Sprecher des Kali- und Steinsalzproduzenten K+S Kali der Nachrichtenagentur dpa.

Bei dem Gasausbruch nach einer Sprengung zur Kali-Gewinnung seien zunächst sieben Bergleute in etwa 700 Meter Tiefe gewesen. Vier von ihnen seien inzwischen aus der Grube gerettet worden. Sie seien nicht verletzt. Ärzte kümmerten sich um sie. Bei den Sprengarbeiten sei gegen 13.00 Uhr Kohlendioxid freigesetzt worden und habe für eine enorme Druckwelle unter Tage gesorgt.