Genf (AFP) Die UNO hat die weit verbreitete Folterpraxis in Libyen scharf verurteilt. In einem am Dienstag in Genf vorgelegten Bericht des UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) wird Tripolis aufgefordert, die von Brigaden aus der Zeit des Aufstands von 2011 betriebenen Gefangenenlager der Aufsicht des Staates zu unterstellen. Am häufigsten werde unmittelbar nach der Festnahme und in den ersten Tagen der Verhöre gefoltert, um Geständnisse und Informationen zu bekommen, sagte UNHCHR-Sprecherin Ravina Shamdasani in Genf.