Niamey (AFP) Niger hat nach dem qualvollen Tod von 92 Flüchtlingen in der Wüste des Landes eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Am Freitag bekundete die Regierung in Niamey "tief berührt und betrübt den untröstlichen Familien ihr Beileid". Am Vortag war bekannt geworden, dass in der Sahara 52 Kinder, 33 Frauen und sieben Männer auf ihrer Flucht nach Algerien verdurstet waren. Im ganzen Land wehten die Flaggen am Freitag auf Halbmast.