Berlin (dpa) - Die Bundesregierung und die Spitzen der deutschen Geheimdienste halten sich zum Stand der Verhandlungen mit den USA über ein Anti-Spionage-Abkommen bedeckt. Die Präsidenten von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für Verfassungsschutz, Gerhard Schindler und Hans-Georg Maaßen, haben nach dpa-Informationen in Washington mit dem Chef des umstrittenen US-Geheimdienstes NSA, Keith Alexander, gesprochen. Es ging um Konsequenzen aus dem NSA-Skandal und dem abgehörten Handy von Kanzlerin Angela Merkel. Zu konkreten Ergebnissen werde man sich nicht äußern, heißt es in Sicherheitskreisen.