Havanna (AFP) Private kommerzielle Filmtheater und Videospielhallen bleiben in Kuba trotz der vorsichtigen Öffnung der Wirtschaft für mehr Eigeninitiative verboten. Die Behörden gingen gegen dutzende Privatkinos und Spielhallen vor, die in den vergangenen Monaten geöffnet hätten, berichteten offizielle kubanische Medien am Montag. Solche Gewerbe seien "niemals erlaubt" worden, schrieben die Zeitungen "Granma" und "Juventud Rebelde". Die Betreiber hätten Lizenzen zweckentfremdet. So würden private Filmtheater als Restaurants betrieben und den Gästen kleine Speisen serviert, weil es für private Esslokale inzwischen Genehmigungen gebe.