Brüssel (AFP) EU-Handelskommissar Karel De Gucht muss sich Medienberichten zufolge Ende November wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs vor Gericht verantworten. Weil eine außergerichtliche Einigung mit den Steuerbehörden gescheitert sei, werde der Fall ab dem 25. November vor einem Gericht in Gent im Westen Belgiens verhandelt, berichteten die belgischen Zeitungen "L'Echo" und "De Tijd" am Freitag. Die Behörden werfen dem früheren belgischen Außenminister demnach vor, Steuern auf einen millionenschweren Aktiengewinn unterschlagen zu haben. Der Fiskus fordere die Zahlung von 900.000 Euro.