New York/Washington (dpa) - Nun ist es offiziell: JPMorgan Chase büßt mit einer Rekordsumme für fragwürdige Hypotheken-Deals vor der Finanzkrise.

Die größte US-Bank schloss wie erwartet einen 13 Milliarden Dollar (9,6 Mrd Euro) schweren Vergleich mit dem US-Justizministerium und weiteren Behörden.

Die staatlichen Stellen hatte dem Wall-Street-Haus vorgeworfen, Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren mit beschönigenden Angaben über den Tisch gezogen zu haben. Nach Angaben des Justizministeriums vom Dienstag räumt JPMorgan im Zuge des Vergleichs "ernsthafte Falschdarstellungen" ein.

Seit Wochen wird über die Details des Vergleichs gerungen. Bankchef Jamie Dimon war Ende September persönlich nach Washington gereist, um mit Justizminister Eric Holder zu sprechen. In einem Teilbereich hatte sich JPMorgan Chase schon zu einer Zahlung für Geschäfte mit den staatlichen Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac verpflichtet.

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