Nairobi (AFP) Bei Zusammenstößen zwischen unterschiedlichen Volksgruppen sind im Norden Kenias dutzende Menschen getötet worden. Die kenianische Zeitung "The Standard" berichtete am Samstag, es gebe mindestens 27 Todesopfer. Außerdem seien in der vergangenen Woche tausende Menschen in die Flucht getrieben worden. Der Friedensaktivist Jaffer Isaak erklärte, nach seinen Schätzungen gebe es 70 bis 120 Todesopfer. Die Lage sei "außer Kontrolle", Polizei und Armee sähen tatenlos zu. Aus einer Hilfsorganisation verlautete, es gebe "viele Dutzend" Tote.