Davos (SID) - Die deutschen Ski-Langläufer haben auch beim ersten Rennen des olympischen Winters über eine große Distanz nur eine Nebenrolle gespielt. Beim Weltcup in Davos über 30 km im freien Stil sorgte immerhin Thomas Bing für ein kleines Erfolgserlebnis aus Sicht des Deutschen Skiverbands (DSV). Der 23-Jährige aus Dermbach erzielte als 14. sein bestes Weltcup-Ergebnis und erfüllte die halbe Norm für die Winterspiele in Sotschi.

Beim dritten Weltcup-Sieg des Franzosen Maurice Manificat (1:05:10,8 Stunden), der letztlich 1:10,7 Minuten vor Bing lag, holte Tom Reichelt (Oberwiesenthal) als 29. (+2:14,6)immerhin noch zwei Weltcup-Punkte. Der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann (Bad Lobenstein) ging als 38. (+2:55,4) ebenso leer aus wie Norwegens Topstar Petter Northug, der überraschend nur 37. (+2:51,2) wurde.

Deutlich an den Punkten vorbei liefen die weiteren deutschen Starter: Jonas Dobler (Traunstein) wurde 42. (+3:29,4), Andreas Katz (Baiersbronn) 53. (+4:37,1), und Lucas Boegl kam als 55. (+4:51,4) ins Ziel

Der zweimalige Gesamtweltcup-Sieger Tobias Angerer (Vachendorf) hatte nach schwachem Saisonauftakt ebenso auf einen Start in der Schweiz verzichtet wie der gleichermaßen formschwache Jens Filbrich (Frankenhain) sowie die angeschlagenen Hannes Dotzler (Sonthofen) und Tim Tscharnke (Biberau).