Lichtenberg (dpa) - Im Fall der 2001 verschwundenen neunjährigen Schülerin Peggy hat die Polizei in der Nacht ein Grab im oberfränkischen Lichtenberg geöffnet. Es sei möglich, dass bei einer Bestattung im Mai 2001 die Leiche Peggys mit in dieses Grab gelegt worden sei, teilten die Ermittler mit. Die Beerdigung fand demnach schon zwei Tage nach der Vermisstenmeldung der Mutter statt. Als Peggys Mörder war zwar 2004 der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt worden, doch immer wieder wurden Zweifel an seiner Schuld laut. Seit 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft erneut.