Washington (AFP) Ein ehemaliger Häftling des US-Gefangenenlagers Guantanamo soll nach einem Pressebericht beim Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi im September 2012 eine Rolle gespielt haben. US-Regierungsvertreter gingen davon aus, dass von Abu Sufian bin Kumu geführte Kämpfer an dem Angriff beteiligt waren, bei dem US-Botschafter Christopher Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet worden waren, berichtete die "Washington Post" am Dienstag. Kumu ist demnach Anführer der islamistischen Gruppierung Ansar al-Scharia in der libyschen Stadt Derna.