Hamburg (dpa) - Die sogenannten Gefahrengebiete in Hamburg sind ab sofort aufgehoben. Das teilte die Polizei der Hansestadt mit.

Am 4. Januar war als Reaktion auf Krawalle und Angriffe auf Polizisten ein großes Gefahrengebiet eingerichtet worden - betroffen war ein Areal in St. Pauli, Altona und der Sternschanze mit etwa 50 000 Einwohnern.

Anlass waren Ausschreitungen rund um eine Demonstration zum Erhalt des linksautonomen Kulturzentrums "Rote Flora" am 21. Dezember und Attacken auf Polizeiwachen. Das "Gefahrengebiet" wurde am vergangenen Donnerstag auf drei kleinere Regionen reduziert.