Hamburg (dpa) - Die sogenannten Gefahrengebiete in Hamburg sind aufgehoben. Die damit verfolgten Ziele seien erfüllt, teilte die Polizei der Hansestadt mit. So habe es beispielsweise keine weiteren gezielten Übergriffe auf Beamte mehr gegeben.

"Im Rahmen der täglichen intensiven Lagebewertung der Polizei ist der Fortbestand der Gefahrengebiete nicht mehr erforderlich und daher deren Aufhebung auch juristisch geboten", hieß es.

Ursprünglich war am 4. Januar ein großes "Gefahrengebiet" als Reaktion auf Krawalle und Attacken gegen Polizeibeamte eingerichtet worden. Es umfasste Teile von Altona, St. Pauli und des Schanzenviertels. Die Polizei durfte dort jeden Bürger verdachtsunabhängig überprüfen.

Dieses Gebiet war bereits am vergangenen Donnerstag auf drei kleinere Zonen reduziert worden. Gegen die Einrichtung des Gefahrengebiets gab es immer wieder massiven Protest. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Michael Neumann (beide SPD) verteidigten die Maßnahme.