Meseberg (AFP) Deutschland hält sich bei Rüstungsgeschäften künftig an die Regeln des neuen internationalen Waffenhandelsvertrags. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch auf seiner Klausursitzung in Meseberg, die Regelungen des Vertrags anzuwenden, obwohl dieser offiziell noch nicht in Kraft getreten ist. "Deutschland geht bei seiner Anwendung voran", erklärte dazu Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im schweizerischen Montreux. "Damit wollen wir andere Staaten überzeugen, mitzuziehen, um die Welt ein Stück sicherer zu machen."