Itzehoe (dpa) - Die Schieflage des Windanlagen-Finanzierers Prokon beschäftigt heute eine Krisenrunde mit Vertretern aus Politik, Gewerkschaften und Insolvenzverwaltung. Zwei Tage nach dem Insolvenzantrag treffen sich am Hauptsitz der Firma im schleswig-holsteinischen Itzehoe Landes-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der vorläufige Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin und Regionalpolitiker. In Itzehoe arbeiten gut 300 Menschen für Prokon. Betroffen von dem Insolvenzantrag sind 480 Mitarbeiter der Prokon Regenerative Energien GmbH. Sie erhalten vorübergehend Insolvenzgeld.